Neue Funktionen in Lightroom 4.1

Donnerstag, 03. Mai 2012

Adobe Labs bietet den Release Candidate 2 von Lightroom 4.1 zum Download an. Neben Fehlerbereinigungen und neuen Kameras und Objektiven kommen mit diesem Update auch 3 neue Funktionen hinzu:

1) Fotobuch als JPEG

2) Entwickeln, Objektivkorrekturen Farbe

3)  Tiff Fotos in HDR Farbtiefe können geöffnet werden

1) Fotobuch als JPEG

In der Verion Lightroom 4.0 konnten Fotosbücher nur als BLURB (online Druck-Dientleister) oder PDF erstellt werden. Jetzt ist auch noch das Format JPG  hinzugekommen.

Der Vorteil daran ist, daß man JPG wirklich für alle Fotobuchdienstleister und andere Zwecke direkt verwenden kann. Beim Speichern wird dann ein Unterverzeichnis erstellt, das jede Seite als einzelne JPG-Datei enthält.

Damit kann die Fotobuch-Funktion mit den vielen Vorlagen eine Alternative zu Drucken in ein “benutzerdefiniertes Paket” und Speichern als JPG sein.

Ich benutze das Zusammenstellen mehrer Fotos in einer Datei nicht selten für die Veröffentlichung auf meiner privaten Fotowebseite.

 

2) Entwickeln, Objektivkorrekturen Farbe

Je nach Objektiv und Lichteinstrahlung können Farbsäume in Magenta und Grün an kontrastreichen Rändern auftreten. Um diese mit Lightroom zu entfernen gibt es unter Entwickeln, Objektivkorrekturen den neuen Bereich Farbe, mit dem sich solche Ränder entfernen lassen. (Englisch Defringe). Diese neue Funktion ist auch im Korrekturpinsel als Rand entfernen zu finden.

Ich habe dieses Problem mit meiner DSLR kaum, bei der Kompaktkamera meiner Tochter gibt es das aber sehr häufig.

Rand entfernen

In diesem Blogbeitrag finden sich ausfĂĽhrliche Informationen zu dem Thema.

3)  Tiff Fotos in HDR Farbtiefe 32bit können geöffnet werden

Hat man eine Belichtungsreihe aufgenommen, oder erstellt mehrere Belichtungen eines Fotos mit virtuellen Kopien in Lightroom lassen sich diese in eine Fotodatei mit erweiterter 32 Bit Farbtiefe zusammenrechnen. Dazu eignet sich die Lightroom Funktion “in Photoshop zu HDR pro zusammenfĂĽgen”, oder ein Export zu  Photomatix, dass gerade in der neuen Version 4.2 erschienen ist.  In jedem dieser Programme kann man das errechnete Foto in der 32Bit Farbtiefe als Tiff ohne Tonemapping speichern, und dieses kann jetzt so auch in die Lightroom Bibliothek ĂĽbernommen werden.

Ein HDR Foto aus Photoshop war bei meinem Test in Lightroom halbwegs brauchbar, das 32Bit Foto aus Photomatix war eher nicht zu gebrauchen.

Den großen Nutzen der 32Bit Dateien in Lightroom kann ich im Augenblick nicht erkennen, da in Lightroom die ausgefeilten Tonemapping  Funktionen, wie in Photomatix, Nik HDR Efex oder Photoshop HDR Pro nicht zur Verfügung stehen.

UnterstĂĽtzung weiterer Kameras

  • Canon EOS 5D Mark III — introduced with release candidate 1 (March 29, 2012)
  • Canon EOS 60Da
  • Fuji FinePix F770EXR
  • Fuji FinePix F775EXR
  • Nikon D3200
  • Olympus OM-D EM-5
  • Panasonic Lumix DMC-GF5
  • Pentax K-01
  • RICOH LENS A16 24-85mm F3.5-5.5
  • Samsung NX20
  • Samsung NX210
  • Samsung NX1000
  • Sony Alpha NEX-VG20
  • Sony SLT-A57

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1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. Twinelens :

    Zum 32-bit Bild:

    Tonemapping muss ja nicht immer eine gigantische Mikro Kontrastanpassung bedeuten, auch wenn dieses Verständnis bei einigen Photographen vorherrscht. Wenn man schlicht den hellen Himmel und die dunklen Schatten wieder sichtbar machen möchte, ist das Lightroom tonemapping eine sehr gute Möglichkeit. Auch komplexere Anpassungen, können dank Tonkurve (Hurraay!) vorgenommen werden. Letztendlich bedeutet HDR-Tonemapping nicht mehr, als das man eine Kontrast- und Helichkeits- Auswahl trifft. Solche Methoden wie ich sie z.B. hier anwende: http://fav.me/d2gd1ai
    funktionieren also Bestens!

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